Auch Pfarrer Klaus Meyer zog zweieinhalb Tage mit den Sternsingern durch Roth
Roth – Die Kinder und Jugendlichen, die vom 2. bis 5. Januar als Sternsinger durch Roth und Eckersmühlen gezogen sind, haben in diesem Jahr über 22.000 Euro für Kinder in Not gesammelt. Davon kamen 18.900 Euro in Roth und 3.300 Euro in Eckersmühlen zusammen.
Die Rother und Eckersmühlener Sternsingerinnen und Sternsinger nach dem Abschlussgottesdienst vor der katholischen Pfarrkirche; Foto: Hans-Peter ReißmannDas diesjährige Motto der Sternsinger-Aktion war „Sternsingen gegen Kinderarbeit – Schule statt Fabrik“. Im Abschlussgottesdienst der Aktion zeigten die Sternsinger auf, wie ihre Hilfe ankommt: Das Geld der Sternsinger fließt in verschiedene Projekte des Kindermissionswerkes
weltweit und hilft so, dass Kinder wieder zur Schule gehen können und genug Freizeit haben, um Kind sein zu dürfen. Beim anschließenden Abschlussfest im Pfarrheim erfuhren die Sternsinger noch einiges Wissenswertes über das Beispielland Bangladesch.
Beim Abschlussgottesdienst und beim Abschlussfest im Pfarrheim dankte das Koordinationsteam den 56 Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren, die sich in diesem Jahr als Sternsingerinnen und Sternsinger engagiert haben. Zwölf von ihnen sind sogar drei oder vier Tage mitgelaufen, um den Neujahressegen in die Häuser zu bringen und Spenden für notleidende Kinder zu sammeln. Die Kinder und Jugendlichen waren mit so großem Einsatz dabei, dass dieses Jahr erstmals wieder weit über die Hälfte des Rother Stadtgebietes vollständig von den Sternsingern besucht werden konnte. Auch Pfarrer Klaus Meyer, der selbst zweieinhalb Tage mit einer Sternsinger-Gruppe durch Roth zog, zeigte sich begeistert: Es sei spürbar gewesen, dass die Sternsingerinnen und Sternsinger mit ihrem Besuch bei vielen Menschen für große Freude und manch rührende Szene gesorgt hätten.
