In die Heimat von Pfarrer Klaus Meyer
Ausgebucht war der Ausflug der katholischen Pfarrei Roth und des Kirchenchors „Ad Gloriam Dei“ in das Nördlinger Ries – die Heimat von Pfarrer Klaus Meyer. In seinem Heimatdorf Hainsfarth warfen die Teilnehmer einen Blick auf den Bauernhof, auf dem ihr Pfarrer aufwuchs, und auf den Betrieb, in dem er zunächst eine Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker absolvierte. In seiner Heimatkirche St. Andreas, in der er sich u.a. als Ministrant und Lektor engagierte, wurde eine Heilige Messe gefeiert. Beeindruckend war die Besichtigung der Synagoge in Hainsfarth, die 1860 eröffnet und in den 1980er Jahren restauriert wurde. Hainsfarth beherbergte im 19. Jahrhundert die größte jüdische Gemeinde in Schwaben, im Jahr 1942 wurden die letzten jüdischen Einwohner des Dorfes deportiert und ermordet.
Die Ausflugsgesellschaft vor der Kirche St. Andreas in Hainsfarth; Foto: katholische Pfarrei RothNächste Station des Ausflugs war die Stadt Nördlingen, die für ihre Altstadt und für die historische Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert bekannt ist. Sie gilt als einzige vollständig erhaltende Stadtmauer in Deutschland, die auch rundum begehbar ist. Bei einer Stadtführung erkundeten die Teilnehmer die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Nördlingens, u.a. die Stadtkirche St. Georg mit ihrem markanten Turm (genannt „Daniel“), den Wehrgang der Stadtmauer und das Denkmal für Fußball-Weltmeister Gerd Müller. Der Ausflug, der wieder in bewährter Weise von Günter Gräf organisiert worden war, endete mit einem Abendessen im Biergarten beim Ellinger Schloss.