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Nachrichten aus der Pfarrei

Verein für Krankenpflege und häusliche Versorgung Hauptversammlung 2013

Tätigkeitsberichte des Vorstands sowie ein Vortrag über den Hospizverein Hilpoltstein/ Roth standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Vereins für Krankenpflege und häusliche Versorgung Roth-Büchenbach, zu der 55 Mitglieder in das kath. Pfarrheim Roth gekommen waren.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Pfarrer i. R. Willibald Brems und dem Totengedenken berichtete Schwester Michaela Geitner über ihre Tätigkeit in der häuslichen Versorgung. Ihr Ziel sei es, hilfsbedürftigen und kränklichen Menschen die Lebensqualität in der eigenen Wohnung zu erhöhen. Dabei würden verschiedene Dienste wie Fahrten zum Arzt, zur Bank oder in den Gottesdienst angeboten, aber auch Botengänge, Schneeräumdienste oder Putz- und Reinigungsdienste.

Schwester Michaela und weitere Frauen besuchen auch kranke Pfarreiangehörige in der Klinik, machen Geburtstagsbesuche und teilen einmal im Monat die Krankenkommunion in Roth, Pfaffenhofen und Büchenbach aus. Sie bat ferner eindringlich, Patientenverfügungen auszustellen, besonders wenn man allein stehend ist.

Gottfried Gürtler und Fritz Hutter hatten die Kasse des Vereins geprüft und beantragten die Entlastung der Kassenführerin Karola Hartl und des Vorstands, was einstimmig geschah. 2012 verzeichnete der Verein 112 Familien- und 211 Einzelmitgliedschaften. Dies bedeutet eine rückläufige Mitgliederzahl. Daher sollen die Angehörigen von verstorbenen oder ins Seniorenheim gekommenen Mitgliedern gebeten werden, die Mitgliedschaft zu übernehmen und als Solidaritätsbeitrag zu betrachten. Die Versammlung beschloss ferner einstimmig eine mäßige Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. In Zukunft kostet die Einzelmitgliedschaft 20 €, die Familienmitgliedschaft 30 € pro Jahr.

Ingrid Gerstner, die langjährige Vorsitzende des Hospizvereins Hilpoltstein/Roth, stellte die Hospizbewegung insgesamt und speziell den hiesigen Verein vor, den es seit 15 Jahren gibt und in dem zurzeit 18 Ehrenamtliche tätig sind. Schließlich stellte sie vier Leitlinien der Hospizarbeit vor: Niemand soll in der letzten Lebensphase allein bleiben. Kranke sollen schmerz- und beschwerdefrei sein, da dadurch mehr Lebensqualität bis zum Schluss gegeben ist. Notwendige Dinge müssen geregelt sein, über den Zustand des Kranken soll geredet werden. Ferner soll man dem Spirituellen und Religiösen nachgehen. Das Allerwichtigste am Ende des Lebens, so die Referentin, sei der Trost und Zuspruch, dass das Leben nicht umsonst war.