Nachrichten aus der Pfarrei

Wichtige Informationen unserer Pfarrei zur Corona-Krise

  • Aktuelle Hinweise und Anweisungen zum Gottesdienstbesuch werden auf der Homepage und in der Gottesdienstordnung veröffentlicht.
  • Bitte in das Pfarrbüro nur in dringenden Fällen und nach telefonischer Vereinbarung kommen. Bitte erledigen Sie alle Anfragen vorzugsweise telefonisch oder per E-Mail.
  • Das Jugendheim bleibt auf absehbare Zeit geschlossen.
  • Bitte informieren Sie sich stets aktuell auf unserer Homepage www.pfarrei-roth.de (siehe insbesondere die jeweilige Gottesdienstordnung).
  • Teilweise Übertragung von Gottesdiensten in einem Livestream: Link zum Livestream Angebot.

Patroziniumsfest

Seit 1899 kann die Katholische Pfarrkirche Roth am 15. August ihr Patroziniumsfest feiern. Die Kirche wurde am 13.11.1898 der „Aufnahme Mariä in den Himmel“ geweiht und war bis zur Erhebung zur Pfarrei im Jahre 1911 als expositive Kirche geführt. So wurde am Patroziniumstag vergangenen Samstag 15. August von Pfarrer i.R. Willibald Brems ein feierlicher Gottesdienst mit Weihrauch zelebriert, zu dem der Corona Zeit entsprechend viele Gläubigen zur Mitfeier gekommen sind. Die Messe wurde von kräftigen Patrozinium2020Orgelklang durch Harald Berthel und festen Mitsingen der Gläubigen begleitet. Zwei Höhepunkte gestaltete Brigitte Berthel durch ihren Sologesang. von “AVE Maria“ von Franz Schubert und dem „AVE VERUM CORPUS“ von Sir. Edward William Elgar der von 185-1934 lebte. In seiner Predigt sprach Pfarrer Willibald Brems, dass das Fest Mariä Aufnahme in den Himmel das älteste Marienfest überhaupt ist. Oft genug müssen wir uns mit dem Tod befassen, aber am Hochfest der Muttergottes schauen wir auf dieses Thema mit ganz anderen Augen. Der Tod ist nicht das Letzte. Im Tod geschieht Verwandlung. Es ist der Übergang vom Leben zum Leben, von der Erde zum Himmel. Zur Kommunion spielte Harald Berthel das Instrumentalstück „Solvegs Lied“ von Grieg Edvard. Die Kräuterweihe, am Ende des Gottesdienstes geht schon auf über tausend Jahren zurück. Es ist Brauch, dass an diesem Tag Heilkräuter zum Gottesdienst zur Segnung mitgebracht werden. Die Heilkraft der Kräuter soll durch die Fürbitte der Kirche dem ganzen Menschen zum Heil dienen. Die Blumen bringen die Schönheit der Schöpfung mit in den Gottesdienst. So segnete Pfarrer Brems zum Schluss der Messfeier die vielen Kräuterbüschel der Gläubigen. Mit dem Marienlied „Gegrüßet seist du Königin“ endete der feierliche Gottesdienst.

Zur Geschichte des Gotteshauses. Die Pfarrkirche der Katholiken von Roth wurde durch den Erweiterungsbau von 1966 vergrößert, da die Katholikenzahl stark anstieg. Damit verbunden war die gesamte Umgestaltung des Innenraumes. Der Altarraum wurde nun vor der Nordwand positioniert, der ehemaliger Chorraum wurde zum Haupteingang. Die Empore war zum neuen Standort der Orgel geworden. 1998 bei der Sanierung bekam die Nordwand hinter dem Altar ein gotischer Bogen. 2007 beschädigte der Sturm Kyrill das Kirchendach, und eindringendes Wasser machte die Orgel unbespielbar. Da kam der Gedanke auf eine neue Orgel anzuschaffen, die ihren neuen Standort an der Westseite bekamm. Durch die Entfernung der alten Empore konnte eine Werktagskapelle errichtet werden. Hier fand der Marienaltar, der 1875 von der katholischen Kirche Rednitzhembach erworben wurde, seinen Platz. Der gotische Altar wird ebenso wie der Kreuzaltar um 1500 Dadiert. Dieser gesamte Umbau einschließlich der neuen Orgel wurde 2012 fertiggestellt.