Kath. Pfarrei Roth

Die Pfarrei im Überblick:kreuz pfarrkirche

Die katholische Pfarrei Roth wurde 1910 gegründet und zählt heute etwa 7000 Gemeindemitglieder.
Zum Gebiet der Pfarrei gehören die Stadt Roth mit den Ortsteilen Rothaurach und Eckersmühlen.
Im Ortsteil Eckersmühlen gibt es eine eigene Filialgemeinde St.Elisabeth.
Seit 2003 ist die Pfarrei Bestandteil der Seelsorgeeinheit Roth mit den Pfarreien Büchenbach, Georgensgmünd, Röttenbach und Roth.

Pastoralteam: Pfarrer Christian Konecny, Kaplan Chinnapa Reddy Allam, Pfarrer i.R. Willibald Brems, Diakon Heinrich Hofbeck, Pfarrvikar Markus Flade (Pfarrei Büchenbach)

Einrichtungen:

Pfarrbüro

Pfarrkirche Maria Aufnahme in den Himmel ; Barrierefreiheit: Stufenloser Eingang, Induktive Höranlage

Filialkirche St Elisabeth und Pfarrheim ; Barrierefreiheit: Stufenloser Eingang

Jugendheim ; Barrierefreiheit: Stufenloser Zugang zum Erdgeschoss; Behindertengerechte Toilette

Kindergärten

 


 
Meldungen Pfarramt und Kirche

Feierliche Verabschiedung von Diakon Heinrich Hofbeck

Verabschiedung HofbeckMit einen überwältigenden Abend bei vielen Programmpunkten haben die Gläubigen der Pfarrei Roth ihren Diakon Heinrich Hofbeck nach 21 Jahren offiziell verabschiedet. Heinrich Hofbeck wird zum Ende des Monats in den Ruhestand gehen.
Beim Abendgottesdienst am vergangenen Samstag mit Pfarrer Christian Konecny und den Mitzelebranten Dekan Matthäus Ottenwälder und Kaplan Chinnapa Reddy Allam, vom Kirchenchor feierlich mitgestaltet, zu dem viele Gläubige gekommen waren nahm der Diakon Abschied von der Gemeinde.
Die große Schar von Ministranten und die Beteiligung von KAB, Frauenbund und Kolping mit ihren Bannern, brachte die Beliebtheit des Seelsorgers zum Ausdruck. Mit seiner festen, gesanglichen Stimme verkündete er letztmals den Gläubigen das Wort Gottes, das Evangelium. In seiner Predigt verwies er darauf, dass ein bisschen Wehmut mit schwingt. Die Stelle des heutigen Evangeliums, das er oft verkünden durfte, stand auf seinen Weihebild. „Der Menschensohn ist nicht gekommen um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen.“ Dieser Anspruch so der Diakon, gilt für alle und besonders für die Menschen, die sich ganz in seinen Dienst stellen und dies war auch sein Anspruch. Durch seine Tätigkeit bei Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Andachten und Wortgottesdiensten, in Schule und Kindergarten, bei der Seniorenarbeit, bei Krankenkommunion und im Krankenhaus, sowie bei den Verbänden habe er viel Zustimmung und Unterstützung erfahren. Dabei seien viele Freundschaften entstanden, für die er sehr dankbar sei. Dabei war er immer bemüht, die frohe Botschaft zu verkünden, die uns befreit und froh macht, so der Diakon. Uns Christen müsse man ansehen, dass es uns froh macht die Botschaft Jesus Christus zu verkünden. Der Satz im KAB-Gebt „dein Reich komme durch uns und unsere Arbeit“ habe ihn immer besonders berührt. Am Herzen lag ihm auch die Gemeinschaft mit den evangelischen Schwestern und Brüdern. Bereichernd, so Heinrich Hofbeck, waren die gemeinsamen Gebete, das beschäftigten mit dem Wort Gottes und die Gespräche. In starker Erinnerung bleibe ihn die

Prozession von der kath. Kirche zur evangelischen Kirche anlässlich der Unterzeichnung der Erklärung zur Rechtfertigungslehre am Reformationstag 1999. Er hoffe und bete, dass das Zusammenwachsen der christlichen Konfessionen weiter Fortschritte mache. Sein Dank galt allen die ihn durch Gespräche, Begegnungen durch Gebet begleitet haben.
Im Anschluss an diesen feierlichen Gottesdienst bei dem das „Te Deum“ Großer Gott wir loben dich unter kräftigen Orgelspiel und Kirchenchor mit der Gemeinde zum Schluss gesungen wurde, ging es ins Pfarrheim um dort bei einen kleinen Empfang im weltlichen Stil Heinrich Hofbeck zu danken und zu verabschieden. In den Gästen reihte sich neben den Bürgermeister Ralph Edelhäuser, auch Landrat Herbert Eckstein, von der evangelischen Seite auch beim Gottesdienst dabei, Pfarrer Joachim Klenk und Pfarrer i.R. Karl Eberlein ein. Der Bürgermeister dankte in Namen der Stadt für den Einsatz und das Engagement das Heinrich Hofbeck in seinen mehr als zwei Jahrzehnten für die Gläubigen der Pfarrei und darüber hinaus getan hat. Landrat Herbert Eckstein wird den scheidenden Diakon, der stark als Krankenhaus-Seelsorger wirkte eigens im Krankenhaus verabschieden. Seiten der evangelischen Kirche sprach Pfarrer Joachim Klenk ein paar Dankesworte und übergab das Wort an Pfarrer i.R. Karl Eberlein der viele Jahre mit Heinrich Hofbeck die Ökumene pflegte. Die Nöte und Hoffnungen so der Geistliche seien sehr vergleichbar. Wichtig sei, dass die gemeinsame Grundlage einander in großer Offenheit und Herzlichkeit verbindet. Dass jeder im Vertrauen von der eigenen Kirche im Gespräch den Anderen erzählen kann. Das gemeinsame „Bibel teilen“ war ein Teil der Ökumene. Für diese Gemeinsamkeit sprach der Pfarrer Eberlein den Dank der evangelischen Kirche aus. Der Frauenbund, die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) aus Eckersmühlen und die Kolpingsfamilie dankten Heinrich Hofbeck und unterstützten ihn im Geschenk für seine Spanienreise im eigenen Wohnmobil. Mit dem Refrain „Singt mit uns ein Halleluja“ hat die Ministrantenschar das Wirken von Heinrich Hofbeck nochmals Revue passieren lassen. Auch der Jugendchor gab mit Gesang sein Bestes an diesen Abend. Danke sagten auch die Kindergärten zu denen der „Fröhlicher Opa“ selbst zwei Enkelkinder gerne gegangen sei. Den Hauptamtlichen der Pfarrei gelang es mit den Alphabet Buchstaben von A – Z den scheidenden Diakon zu beschreiben. So stand das I für Initiator und Institution, oder das O für Ökumene und Bibel teilen.
Das N, nah bei den Menschen oder das S für Spuren hinterlassen. Pfarrer Christian Konecny dankte im Namen der gesamten Pfarrei für den Dienst, welchen er geleistet hat. Konecny selbst konnte nur eineinviertel Jahre mit ihm zusammenarbeiten. Es war eine gute gemeinsame Zeit und wie das N und das S es beschrieb, er war nah bei dem Menschen und er hinterlässt Spuren.
Diakon Heinrich Hofbeck sprach am Ende der vielen guten Wünsche und Dankesworte und meinte er ist überwältig von diesen Abschieds-Empfang. 42 Jahre sei er verheiratet und die Hälfte davon durfte er als Diakon in der Pfarrei wirken. Er dankte seiner Frau und seiner Familie, die im in seiner Aufgabe immer unterstützten. Bereits die vier Monate die er in der Pfarrei als Praktikant erleben durfte war eine tolle Zeit. In den zurückliegenden 21 Jahren habe er seinen Dienst unter vier Pfarrer ausgeübt. Mit dem persönlichen Danke an allen die ihn begleitet hatten und den Wunsch, dass die Pfarrei auch weiterhin Freude an der Kirche habe sagte er Auf Wiedersehen.