Konstituierende Sitzung der Kirchenverwaltung

Die neue Kirchenverwaltung der katholischen Kirchengemeinde Roth hat mit ihrer konstituierenden Sitzung im Januar ihre Arbeit aufgenommen. Das Gremium wurde Ende letzten Jahres von den Mitgliedern der Kirchengemeinde für sechs Jahre gewählt und besteht neben Pfarrer Dr. Christian Löhr, der den Vorsitz innehat, aus acht ehrenamtlichen Mitgliedern. Zum Kirchenpfleger wurde erneut Heinz Bieberle bestimmt.

Kirchenverwaltung RothDie Aufgaben der Kirchenverwaltung liegen in der Sicherung der finanziellen Lage der Ortskirche, wobei hier neben den alltäglichen Bedürfnissen der Gemeinde insbesondere der Unterhalt der Kirche, des Jugendheims und Pfarrhauses oft großer finanzieller Anstrengungen bedarf. In der letzten Vergangenheit waren dies die Renovierung des Kirchendaches, der Umbau der Orgelempore mit Wiederherstellung der Apsis der Kirche als Werktagskapelle sowie die Neuanschaffung einer Orgel, nachdem die alte Orgel vor sechs Jahren durch Unwetter zerstört wurde. Die Kirchenstiftung musste in diesem Zusammenhang ein größeres Darlehen aufnehmen, welches über die nächsten Jahre noch zurückbezahlt werden muss. Die Kirchenverwaltung ist den bisherigen Spender für ihre Hilfsbereitschaft dankbar und hofft, dass auch in Zukunft sie rege Unterstützung erfährt.

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Sitzung des Pfarrgemeinderats Roth am 20.11.2012

Neben verschiedenen Berichten und Terminen der kirchlichen Gremien stand die Vorstellung christlicher Basisgemeinden in Lateinamerika auf dem Programm der Sitzung des Pfarrgemeinderats Roth.

Im seinem Geistlichen Wort sprach Pfarrer Dr. Christian Löhr über die Bedeutung des Laienapostolats nach dem Konzil. Die Kirche, so der Geistliche, habe einen zu kurzen Arm, wenn nur die Amtsträger handeln. Die Laien, insbesondere der Pfarrgemeinderat, sei „der lange Arm der Kirche", der in die Stadt und in die Gesellschaft hineinwirken könne.

Im Zusammenhang mit der Bedeutung der Laien in der Kirche stellte Diakon Heinrich Hofbeck die kirchlichen Basisgemeinden Lateinamerikas vor. Gemäß dem Bibelwort „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen" (Leitwort der diesjährigen Adveniat-Aktion) arbeiten die Basisgemeinden auf dem Fundament der Bibel und engagieren sich in sozialer und politischer Hinsicht. Von diesen Gruppen könnten wir, so Hofbeck, vieles lernen, indem wir die Bibelarbeit noch mehr ins Zentrum stellen („Bibel teilen") und zielgruppenorientierte Arbeit leisten. Dabei könne durchaus mit kleinen Gruppen begonnen werden. Als Klammer dieser Kleingruppen müsse aber die gemeinsame sonntägliche Eucharistiefeier fungieren, die zeigen soll, dass wir alle zusammengehören.