Sitzung des Pfarrgemeinderats Roth - September 2015

Auf der Tagesordnung der Sitzung des Pfarrgemeinderats Roth stand eine Vielzahl von Themen. Die Palette reichte von der Teilnahme der Pfarrei an der Aktion Abendroth über die Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern und der Begrüßung der Neuzugezogenen bis hin zur aktuellen Flüchtlingskrise. Ferner stellte sich der neue Kaplan Chinna Reddy Allam dem Gremium vor.
In der Zeit von 20 bis 21.30 Uhr wird sich die kath. Pfarrei an der Aktion Abendroth am 22. Oktober beteiligen. Die Bevölkerung wird eingeladen, in der Pfarrkirche an einer Glockenmeditation, am Gregorianischen Choral und an einem Abendlob teilzunehmen.

Die Pfarrei sucht weitere ehrenamtliche MitarbeiterInnen, vor allem für den Lektoren- und Kantorendienst und als Kommunionhelfer, aber auch „Postboten“ in der Pfarrei sind sehr erwünscht.
Zurzeit werden neuzugezogene Pfarreimitglieder mit einem Brief begrüßt, den ein Mitglied des Pfarrgemeinderats überbringt. Da dies sich nicht als effektiv genug erwies, wird voraussichtlich stattdessen in Zukunft eine besondere Einladung zum Pfarrfest oder zu einer Pfarrversammlung übermittelt. Ein endgültiger Beschluss wird aber erst nach einer Tagung zu diesem Thema gefasst, die am 22. Oktober in Allersberg mit dem Dekanatsreferenten Georg Brigl stattfindet.

Zu weiteren wichtigen Termin lud Pfarrgemeinderatsvorsitzender Albert Rösch ein: am 10. Oktober zu einem Studientag in Eichstätt „Flüchtlinge vor unserer Tür“, am 14. Oktober zur Veranstaltung mit Pfarrer Joachim Klenk und Pfarrer Dr. Christian Löhr „Das deutsche Kirchenlied – eine ökumenische Erfolgsgeschichte“, am 24. Oktober zum Bildungsvormittag des Dekanatsrats mit Prof. Franz Sedlmeier über „Die Sendung der Kirche und der biblische Auftrag der Gastfreundschaft“ in Hilpoltstein, schließlich am 14.November zu einer Veranstaltung in Neuendettelsau „Ökumene im Gespräch“.

Der stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hartmut Beck regte an, die Flüchtlingskrise stärker in den Blick zu nehmen. Er schlug eine vertiefende Diskussion darüber vor, wie man dem Gebot der christlichen Barmherzigkeit in der Pfarrgemeinde konkret gerecht werden könne. Gleichzeitig kritisierte er eine zu naive Herangehensweise an das Thema, wie sie vielfach in der veröffentlichten Meinung und auch in Kirchenkreisen zu finden sei. Sie werde den großen Problemen der unkontrollierten Einwanderung aus anderen Kulturkreisen und auch den Sorgen in der Bevölkerung nicht gerecht. Thematisiert werden müssten auch Einstellungen vieler Flüchtlinge, die unseren Wertvorstellungen zuwider laufen (z.B. bezüglich Rolle der Religion in der Gesellschaft, Toleranz gegenüber Andersgläubigen, Stellung der Frau). Ein weiterer Diskussionspunkt in der Pfarrgemeinde sollte sein, wie christliche Flüchtlinge an das Gemeindeleben herangeführt werden können.