Termin- und Veranstaltungshinweise

Samstag 21.Okt.2017 08:00 Altkleidersammlung der Kolpingsfamilie
  

Donnerstag 26.Okt.2017 14:00 Seniorenkreis
   Erntedank früher und heute

Dienstag 31.Okt.2017 10:00 Reformationstag; evangelisches Gemeindefest
  

Samstag 04.Nov.2017 19:15 Konzert zu Allerheiligen
   Gottesloblieder auf dem Jazzpiano - mit Stefan Graser

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Bitte beachten Sie auch die aktuelle Gottesdienstordnung

 

Nachrichten aus der Pfarrei

Kinderkirche am 8.10

Kinderkirche 092017

Pfarrgemeinderatssitzung im Mai 2017

Im Mittelpunkt der Sitzung des Pfarrgemeinde-rats Roth stand die Vorstellung des neuen Pfarrers Christian Konecny, der am 1. Septem-ber seinen Dienst in Roth antreten wird.
Voraussichtlich am 1. Oktober wird dann die offizielle Amtseinführung stattfinden, die um 16.30 Uhr mit einem Kirchenzug vom Markt-platz zur kath. Pfarrkirche beginnen wird.
Nach einem Geistlichen Wort, gesprochen vom derzeitigen Pfarradministrator Markus Flade, beschlossen die Pfarrgemeinderäte, den Emp-fang für Neuzugezogene mit dem Neujahrs-empfang am 13.01.2018 zu verbinden. Ferner sprach sich das Gremium dafür aus, die ge-meinsame Sitzung mit dem evangelischen Kir-chenvorstand im November dieses Jahres nachzuholen. Die Pfarrgemeinderatswahl am 25.02.2018 soll wieder als reine Briefwahl durchgeführt werden.
Für den neuen Pastoralraum Roth-Büchenbach, der seit dem Ostersonntag von Bischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB in Kraft gesetzt wurde, gibt es grundsätzlich zwei Ko-operationsmodelle, die Pfarrgemeinderatsvor-sitzender Albert Rösch vorstellte. Beim ersten Modell wählt jede der beiden Pfarreien einen Pfarrgemeinderat. Aus je zwei Vertretern der Pfarrgemeinderäte, aus je einem Vertreter

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Kinderkirche am Muttertag

Kinderkirche 052017

Verabschiedung von Pfarrer Dr. Christian Löhr in Roth

Mit einem feierlichen Gottesdienst und einem anschließenden Empfang im Jugendheim wurde am Samstagabend Pfarrer Dr. Christian Löhr verabschiedet. Wie mehrfach berichtet, wurde Pfarrer Dr. Löhr zum Generalrektor der Schönstatt-Diözesanpriester gewählt.
In seiner Abschiedspredigt sprach der Geistliche von den Ängsten, die wir Christen oft haben und er nannte als Beispiele die Kirchenaustritte, die zurückgehende Kirchensteuer und die schwierige Glaubensvermittlung. Angst sei aber ein schlechter Ratgeber, daher habe der auferstandene Christus die Ängste aufgebrochen. Allerdings fehlte Thomas, als der Herr den Jüngern erschienen ist. Auch heute, so Pfarrer Dr. Löhr, fehlten viele in den Gottesdiensten. Aber er wolle den Gläubigen Mut machen gemäß seinem Primizspruch „Alles kann, wer glaubt“. Abschließend rief er dazu auf, an der Lehre der Apostel festzuhalten, die Gottesdienste zu besuchen und zu beten.
Der Gottesdienst, der von Pfarrer Dr. Christian Löhr zusammen mit Ruhestandspfarrer Willibald Brems, Kaplan Chinna Allam und Diakon Heinrich Hofbeck gehalten wurde, wurde vom Kirchenchor unter der Leitung von Teresa Wanner musikalisch gestaltet, der am Ende des Gottesdienstes dem Pfarrer auch ein Abschiedsständchen sang.
Beim Empfang im Jugendheim sprach Pfarrgemeinderatsvorsitzender Albert Rösch vor allem die feierliche Gestaltung der Gottesdienste, die Pfarrwallfahrten, die guten ökumenischen Beziehungen, den Umbau der Kirche und die Anschaffung der Winterhalter-Orgel als Verdienste des scheidenden Geistlichen an. „Sie waren der Motor bei der Gründung des Orgel- und Kirchenmusikvereins und konnten mehrere hochrangige Organisten und Chöre nach Roth verpflichten.“
Grußworte sprachen dann Landrat Herbert Eckstein, Bürgermeister Ralph Edelhäußer und Pfarrer Joachim Klenk. Der evangelische Geistliche betonte, dass in vielen „Teegesprächen“ die

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Fragen der Roth-Hilpoltsteiner-Volkszeitung (Frau Claudia Weinig) an Pfarrer Dr. Christian Löhr

Dr. Christian Löhr_Umzug1. Herr Dr. Löhr – hinter Ihnen liegen acht Jahre als Stadtpfarrer von Roth. Was nehmen Sie aus dieser Zeit mit?

Ja, es sind knapp acht Jahre, zusammen mit den zwei Jahren als Kaplan komme ich auf fast 10 Jahre in der schönen Stadt Roth. Ich nehme viele schöne Erinnerungen mit, Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind, die gute Ökumene in Roth und die herrliche Umgebung mit dem Rothsee (in dem ich gern geschwommen bin) und dem Kanal (an dem ich gern geradelt bin).

2. Wäre die Rother Pfarrei eine Person – wie würden Sie diese charakterisieren?

Herzlich, kernig, eben mittelfränkisch.

3. An welches (einmalige ?) Ereignis/Begegnung erinnern Sie sich gerne?

Jetzt zum Abschied fällt mir der Anfang wieder ein, als ich damals im Herbst 2009 als neuer Pfarrer am Rother Marktplatz begrüßt wurde. Die Kindergartenkinder sangen mir damals ein Ständchen. Mit vielen Gemeindemitgliedern zogen wir in langer Prozession zum Begrüßungsgottesdienst in die katholische Kirche. An der Stadtkirche reihten sich die evangelischen Pfarrer und Kirchenvorstände mit ein.

4. Welches Ereignis/Begegnung hat Sie tief berührt/bewegt (warum?)

Zu den bewegendsten Momenten zählen die persönlichen Begegnungen mit Menschen und die Sakramentenspendungen. Ich bin von vielen Krankenbetten innerlich bereichert weggegangen, wenn ich Menschen begegnen durfte, die ihre Kreuze und Leiden tapfer tragen und ertragen. So denke ich in diesen Tagen auch an viele Gemeindemitglieder zurück, die ich auf ihrem letzten Weg begleiten und im Glauben trösten durfte.

5. Was zeichnet(e) die Arbeit in der Rother Pfarrei aus? (Wo liegen Schwerpunkte/auf was muss ein Pfarrer besonders achten/was kostet am meisten Kraft?)

Roth ist aus katholischer Sicht eine Diasporapfarrei, d. h. die Katholiken sind hier in der Minderheit. Im Gegensatz z. B. zu Hilpoltstein gibt es hier kaum gewachsene, alte Strukturen. Der katholische Pfarrer von Roth kann von daher kaum auf katholische Traditionen zurückgreifen. Wenn man sich aber um die Menschen sorgt und kümmert, dann lässt sich auch in der Pfarrei Roth viel erreichen und schaffen. So bin ich vielen guten Mitstreitern dankbar, dass wir die Bausünden der 60er Jahre an unserer Kirche etwas tilgen und eine schöne Marienkapelle für die Wochentagsmessen schaffen konnte. Leid tut mir, dass ich unsere inzwischen auch über Roth hinaus bekannte Winterhalter-Orgel zurücklassen muss. Das wir sie anschaffen konnten, darauf kann unsere Gemeinde zu recht stolz sein. Und ich freue mich, dass wir die Kinderbetreuung in unseren katholischen Kitas ausbauen und stärken konnten z. B. durch den Bau einer Kinderkrippe. Ein Pfarrer kann all diese Dinge allein niemals schaffen; in Roth war ich von vielen guten Menschen umgeben, die mich in den genannten Projekten und vielen anderen unterstützt haben. Ich konnte immer wieder erleben, dass wir gemeinsam stark sind. Das ist auch mein Wunsch beim Abschied für die Pfarrei, dass die Menschen hier auch weiterhin aus dem Glauben an Jesus Christus heraus zusammenstehen und zusammenhalten.

6. Nun ist Roth traditionell evangelisch geprägt. Darüber vergisst man, dass die katholische Pfarrei Roth tatsächlich 7000 Gläubige zählt – hat Sie das manchmal auch geärgert?

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