Termin- und Veranstaltungshinweise

Samstag 13.Mai.2017 19:30 Jesuszeit
   Anbetung und Meditation in der Kirche

Samstag 20.Mai.2017 19:15 Konzert zur Osterzeit
   mit Sopran, Trompete und Orgel (Willibald Baumeister)

Sonntag 21.Mai.2017 19:00 Dekanatsjugendgottesdienst in Eckersmühlen
   Monatlicher Jugendgottesdienst mit Dekanatsjugendseelsorger Sebastian Stanclik und Gruppen aus den Pfarreien...

Samstag 03.Jun.2017 19:15 Konzert zum Pfingstfest
   mit Paul Rosoman (Neuseeland) mit musikal. Gestaltung der Vorabendmesse

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Bitte beachten Sie auch die aktuelle Gottesdienstordnung

 

Nachrichten aus der Pfarrei

Fragen der Roth-Hilpoltsteiner-Volkszeitung (Frau Claudia Weinig) an Pfarrer Dr. Christian Löhr

Dr. Christian Löhr_Umzug1. Herr Dr. Löhr – hinter Ihnen liegen acht Jahre als Stadtpfarrer von Roth. Was nehmen Sie aus dieser Zeit mit?

Ja, es sind knapp acht Jahre, zusammen mit den zwei Jahren als Kaplan komme ich auf fast 10 Jahre in der schönen Stadt Roth. Ich nehme viele schöne Erinnerungen mit, Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind, die gute Ökumene in Roth und die herrliche Umgebung mit dem Rothsee (in dem ich gern geschwommen bin) und dem Kanal (an dem ich gern geradelt bin).

2. Wäre die Rother Pfarrei eine Person – wie würden Sie diese charakterisieren?

Herzlich, kernig, eben mittelfränkisch.

3. An welches (einmalige ?) Ereignis/Begegnung erinnern Sie sich gerne?

Jetzt zum Abschied fällt mir der Anfang wieder ein, als ich damals im Herbst 2009 als neuer Pfarrer am Rother Marktplatz begrüßt wurde. Die Kindergartenkinder sangen mir damals ein Ständchen. Mit vielen Gemeindemitgliedern zogen wir in langer Prozession zum Begrüßungsgottesdienst in die katholische Kirche. An der Stadtkirche reihten sich die evangelischen Pfarrer und Kirchenvorstände mit ein.

4. Welches Ereignis/Begegnung hat Sie tief berührt/bewegt (warum?)

Zu den bewegendsten Momenten zählen die persönlichen Begegnungen mit Menschen und die Sakramentenspendungen. Ich bin von vielen Krankenbetten innerlich bereichert weggegangen, wenn ich Menschen begegnen durfte, die ihre Kreuze und Leiden tapfer tragen und ertragen. So denke ich in diesen Tagen auch an viele Gemeindemitglieder zurück, die ich auf ihrem letzten Weg begleiten und im Glauben trösten durfte.

5. Was zeichnet(e) die Arbeit in der Rother Pfarrei aus? (Wo liegen Schwerpunkte/auf was muss ein Pfarrer besonders achten/was kostet am meisten Kraft?)

Roth ist aus katholischer Sicht eine Diasporapfarrei, d. h. die Katholiken sind hier in der Minderheit. Im Gegensatz z. B. zu Hilpoltstein gibt es hier kaum gewachsene, alte Strukturen. Der katholische Pfarrer von Roth kann von daher kaum auf katholische Traditionen zurückgreifen. Wenn man sich aber um die Menschen sorgt und kümmert, dann lässt sich auch in der Pfarrei Roth viel erreichen und schaffen. So bin ich vielen guten Mitstreitern dankbar, dass wir die Bausünden der 60er Jahre an unserer Kirche etwas tilgen und eine schöne Marienkapelle für die Wochentagsmessen schaffen konnte. Leid tut mir, dass ich unsere inzwischen auch über Roth hinaus bekannte Winterhalter-Orgel zurücklassen muss. Das wir sie anschaffen konnten, darauf kann unsere Gemeinde zu recht stolz sein. Und ich freue mich, dass wir die Kinderbetreuung in unseren katholischen Kitas ausbauen und stärken konnten z. B. durch den Bau einer Kinderkrippe. Ein Pfarrer kann all diese Dinge allein niemals schaffen; in Roth war ich von vielen guten Menschen umgeben, die mich in den genannten Projekten und vielen anderen unterstützt haben. Ich konnte immer wieder erleben, dass wir gemeinsam stark sind. Das ist auch mein Wunsch beim Abschied für die Pfarrei, dass die Menschen hier auch weiterhin aus dem Glauben an Jesus Christus heraus zusammenstehen und zusammenhalten.

6. Nun ist Roth traditionell evangelisch geprägt. Darüber vergisst man, dass die katholische Pfarrei Roth tatsächlich 7000 Gläubige zählt – hat Sie das manchmal auch geärgert?

Weiterlesen: Fragen der Roth-Hilpoltsteiner-Volkszeitung (Frau Claudia Weinig) an Pfarrer Dr. Christian Löhr

Kreuzweg der Jugend

Titel

Was hat das Leiden und Sterben Jesu mit unserer heutigen Lebenssituation zu tun?

Damit befasst sich der Jugendkreuweg 2017.

Herzliche Einladung am Freitag, den 07.04.2017, um 18.30 Uhr. 

 

 

Schafkopfturnier der Kolpingsfamilie Roth

Kolping Schafkopturnier17Am vergangenen Samstag trafen sich einige Kartelfreunde aus Roth und Umgebung im katholischen Jugendheim zum diesjährigen Schafkopfturnier. Nach zwei mal 40 Spielen, bei denen alle Teilnehmer viel Spaß hatten, stand Michael Marx als Sieger fest. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Hans Wolf und Mario Schintu. Durch den Platz am Ende der Wertungsliste sicherte sich Peter Grimm den Sonderpreis in Form eines Rings Stadtwurst. Nach einem schönen und unterhaltsamen Abend freuten sich alle auf eine Wiederholung des Turniers im nächsten Jahr.

 pdfJahresprogramm der Kolpingsfamilie

Jugendgottesdienst in Roth am 05.03.

thumb TaizeJugo 2017

Kunstinstallation „Walburga 2017“

Anlässlich dwalburga 2017es Festes der Heiligen Walburga am 25. Februar 2017 hat die Büchenbacher Künstlerin Helga R. Schreeb in der katholischen Kirche in Roth ihr Triptychon „Walburga anno 2017“ und „Augenblicke im Kreuzgang (Heidenheim)“ ausgestellt. Inspiration war für sie die Frage: „Wie würde die Heilige in unserer heutigen, von Technik und Globalisierung geprägten Welt, in unserem Alltag leben?“

Schreeb verknüpft christliche Elemente mit der Bildersprache des Internets und macht damit auf Parallelen von Religionsvermittlung und heutiger weltweiter Kommunikation aufmerksam. In der Kunstgeschichte wurden Heiligen meist Attribute beigegeben. Schreeb gibt der Heiligen Walburga als Attribut des 21. Jahrhunderts ein Ad-Zeichen mit, eine Verschmelzung der Buchstaben a und d des lateinischen Wortes „ad“, deutsch „bei“ oder „zu“. Das englische www (world-wide-web) steht hier auch für die Geschwister Willibald, Wunibald und Walburga, die im 8. Jahrhundert in Südengland geboren wurden.